Blätter
Image by Christopher Campbell
Image by Sergey Pesterev

Lass los

Was ist es in deinem Leben, das deine Energie bindet und dich unfrei macht?

Woran hältst du fest?

Was darfst du liebevoll weiterziehen lassen?

 

Meistens wissen wir ziemlich schnell, wo in unserem Leben etwas nicht so läuft, wie wir es uns wünschen würden. Da gilt es zu Überprüfen, ob das wofür wir kämpfen, auch wirklich zu uns gehört, oder ob es an der Zeit ist, loszulassen. 

 

Achtung: Loslassen ist dabei kein aktiver Part. Es bedeutet nicht, alles was dich schmerzhaft an eine Erfahrung, einen unerfüllten Wunsch oder an einen Verlust erinnert, in eine Kiste zu packen und wegzusperren. Alles in ein Feuer zu werfen und zu einem Häufchen Asche zu verbrennen. Ja, diese Rituale können heilsam sein, aber nur, wenn sie von Herzen kommen und in der richtigen Intention gemacht werden. Wenn es kein ehrlicher, liebevoller Impuls von innen heraus ist, praktizierst du damit so ziemlich das Gegenteil von Loslassen. 

 

Loslassen bedeutet viel mehr NICHTS TUN. Zulassen… Erlauben… vor allem deine Gefühle. Erlauben, dass dich eine Sache traurig oder wütend macht. Lass es einfach sein. Traurigkeit da sein lassen, und sie nicht als ein positives oder negatives Gefühl bewerten. Verlier dich nicht in ihr, aber dräng sie auch nicht weg. Lass sie einfach. Wenn sie kommt, bemerke sie, weich ihr nicht aus. Sei dankbar, dass du sie fühlen kannst. Denn das bedeutet, dass du lebendig bist und dein Herz offen ist.

 

Die Kunst beim Loslassen besteht also darin, nicht mehr Aufmerksamkeit als nötig auf das Thema hinzulenken, es aber auch nicht wegzudrängen. Sich ins Vertrauen begeben, dass zu einem späteren Zeitpunkt alles Erlebte einen Sinn ergibt und wir vom Fluss des Lebens genau dahin getragen werden, wo wir wahre Erfüllung finden. 

Brown Bear Mother and Cubs

Krafttier: 
Bär
Archetypen, Heilige und Gottheiten:
La'a Maomao
Stein:
Friedensachat
Pflanzenkraft:
Weide
Affirmatiom: 
Ich erlaube.

Die Essenz

es sein lassen | vertrauen | aufhören, die Dinge kontrollieren und zwanghaft verändern zu wollen | ehrlich mit sich selbst sein | Trauer erlauben | sich für den eigenen Lebensplan öffnen