Bodytalk

Aktualisiert: 16. März

Ich bekam kürzlich ein Fotoshooting, besser gesagt ein Boudoir Shooting von einer lieben Fotografin und Freundin geschenkt. Ich habe lange überlegt welche Bilder ich gerne von mir hätte. Was möchte ich festhalten? Welche Seiten möchte ich von mir sehen, wenn ich in 50 Jahren, die Bilder aus einer Kiste hervorkrame und mein jüngeres Selbst betrachte?


Und dann war da: ALLES. Ich möchte alle Seiten von mir sehen. Die Weichen genauso wie die Wilden. Die Zurückhaltenden und die Lauten.



Aber vor allem wollte ich nichts kaschieren oder besonders vorteilhaft darstellen. Es sollten echte, authentische Bilder entstehen. Und auch wenn ich mich gerne bewege und meinen Körper gesund halte, habe ich genauso meine Bereiche mit denen ich mich nicht wohl fühle, die ich nicht so gerne zeige. Und gerade die wurden auch vor den Vorhang geholt. Die geliebten und die ungeliebten Seiten, Narben, Falten, alles durfte mit auf die Bilder. Und das hat innerlich viel in mir bewirkt. Es war wie ein lautes, liebevolles JA zu mir selbst.



Klingt zu banal? Give it a try! Es muss nicht gleich ein Fotoshooting sein, auch ein bewusster Blick in den Spiegel kann schon viel in Bewegung setzen. Sich selbst anzunehmen, kann geübt werden. Dazu gehört auch, jeden Millimeter des eigenen Körpers zu erforschen und betrachten. Ein liebevolles Hinschauen und den Blick standhalten.




Fotos: Katina Fridrik

Make up und Styling: Marlies Pinsker

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